2015/16

Mo, 18.07.16

15 16 Strasbourg1

Wir vier Mädels (Hanna, Steffi, Lisa, Josi), Fipsl und unsere "Betreuungslehrer" Frau Leikauf und Frau Schöttl trafen uns bereits um 06:45 Uhr am Bahnhof – da muss man nicht lange Anwesenheitskontrolle machen. ;-)

Nach gemütlichen 7 h Zugfahren hieß es dann endlich "Bienvenue à Strasbourg!" Als wir uns auch im Ciarus (unserer Unterkunft) eingerichtet haben, sind wir losgezogen, um die Altstadt - hauptsächlich das Café - zu erkunden. Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, amüsierten wir uns noch beim Kartenspielen und diversem anderen Zeitvertreib...

Auf Einladung des P-Seminars "We do! Werkstatt für eine lebenswerte Zukunft" trafen sich vom 22. bis 24. Juli 52 Schüler und Lehrer aus ganz Bayern in der kritischen Akademie in Inzell. Ziel des Wochenendes war es zunächst, die Vielfalt des Lebens in fünf ausgewählten Lebens­räumen zu entdecken und ihre Bedeutung – auch für uns Menschen – zu erfassen.

15 16 WeDo1

Gemäß dem Titel "We do!" wurden dann konkrete, per­sön­liche Schritte definiert und zum Teil auch erprobt, die der Bewahrung der bedrohten Vielfalt dienen. So wurde beispielsweise mit dem Landwirt Georg Kamml dis­ku­tiert, was ein Bauer und was der Verbraucher (der z. B. Milch einkauft) dafür tun muss, damit die wenigen bunten und artenreichen Wiesen erhalten bleiben.

Wie kann man denn selbst einen Beitrag leisten, damit die Heimat so schön bleibt, wie sie ist? Oder - um es etwas spröder zu formulieren: Welche Umwelt­management­maßnahmen sind geeignet, die Landschaft nachhaltig zu nutzen und so ihren Wert zu erhalten? Für die Schüler der zehnten und elften Klassen am AKG machte die Vortragsveranstaltung im Fach Biologie die theoretischen Aspekte der Ökologie, die sie im Schul­jahr besprochen hatten, konkreter und für ihre Heimat greifbar.

 MG 9100Beate Rutkowski stellte die Arbeit des in­sti­tu­tio­nel­len Naturschutzes am Beispiel des BUND dar.

Beate Rutkowski, die dieses Mal nicht in ihrer Rolle als Biologie-Lehrerin vor den Schülern stand, sondern als Kreisvorsitzende des Bundes für Umwelt- und Natur­schutz, stellte die Landwirtschaft gleich in einen festen Zusammenhang mit Klimawandel, Biodiversität und den Um­gang mit den Ressourcen Humus und Wasser. Land­wirt­schaft habe konkrete Auswirkungen. Als Beispiel nann­te sie den Eintrag von Stickstoff in die Umwelt – dieser könne aus der Kreislaufwirtschaft eines Betriebs kom­men, bei intensiver Bewirtschaftung mit Mineral­dünger wird es dem Boden zusätzlich als bestens lös­li­ches Nitrat oder Ammonium zugeführt.

Die vorletzte Woche des Schuljahres verbrachten die Klassen 7 c und 7 d im Ju­gend­ho­tel "Fit & Fun" in Kötschach-Mauthen/​Kärnten. Das action­ge­la­de­ne Programm bot jede Menge Spaß für alle.

15 16 Sommercamp1

Gleich am ersten Tag ging es zum Wikinger-Raften auf die Gail, wo wir uns erste Kenntnisse in Paddeltechnik und Steuermanövern aneignen konnten. Am zweiten Tag besuchten wir zuerst das "Museum 1915-18", das auf eindrückliche Weise die Geschichte des 1. Weltkriegs an der Alpenfront behandelt, und tobten uns anschließend im Schwimmbad "Aquarena" aus.

Exkursion der 5. Klassen auf die Schwarzachenalm bei Ramsau

Fichte kleinIst es eine Tanne, ist es eine Fichte?

Mit zwei Führern der Biosphärenregion Berchtesgadener Land machten sich 50 Schüler der Klassen 5 c und 5 d auf den Weg zur Schwarzachenalm, wo sie sich nach gar nicht einfachen Baumbestimmungen mit einer von der Sennerin zubereiteten Brotzeit stärken konnten.

Dafür mussten sie allerdings erst ihre Butter selbst zen­tri­fu­gie­ren. Anschließend galt es sich im Wettmelken zu behaupten.

C. Lämmel

Ausstellungsobjekte der Traunsteiner Wochen der Biodiversität von den Großen gestaltet und von den Kleinen bewundert

Bär kleinBärtierchen sind keine Bären

Winzig kleine Bodenlebewesen wurden von Schülern der Q 11 vergrößert und mit originellen Materialien nach­ge­baut. In Riesengröße waren sie ein wesentlicher Be­stand­teil der Ausstellung "Boden" im Rathaus im Rahmen der Traun­steiner Wochen der Biodiversität.

C. Lämmel

Im Labor arbeiten und sich fühlen wie echte Gentechnik-Forscher – das konnten die Schüler des Annette-Kolb-Gymnasiums, die eines der Prak­tika im Biotechnikum absolvierten. Das Biotechnikum ist eine als Road­show konzipierte bundesweite Informationskampagne des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bildung und Forschung (BMBF) über die Bedeutung der mo­der­nen Biotechnologie in Deutschland. Der LKW mit seinem eingebauten La­bor und Seminarraum war für zwei Tage am AKG zu Gast.

 MG 9083 270Im Biotechnikum, einer Roadshow des Bun­des­for­schungs­ministeriums, konnten sich die AKG-Schüler an der Extraktion der Erb­sub­stanz DNA aus Bak­te­ri­en versuchen.

Das Angebot richtete sich an die Jüngsten genauso wie an die Großen, die einzelnen Praktikumsangebote waren auf das Alter der Schüler abgestimmt. Im kleinen Käselabor ging es für die Fünft- und Sechstklässler darum, den ersten Schritt der Käseherstellung nach­zuvollziehen und dabei etwas über das Milcheiweiß und die Rolle der beteiligten Bakterien zu lernen. Nebenbei, die Kinder arbeiteten mit den in der Mikrobiologie und Genetik üblichen Mikropipetten, bei denen die Spitzen nur einmal verwendet werden und deshalb eine gewisse Menge an Plastikmüll anfällt – und sie konnten lernen, dass ganz sorgfältiges und sauberes Arbeiten ein Muss ist, um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen.

Im Rahmen des Psychologieunterrichts fand das Schulprojekt BASTA in Zusammenarbeit mit der Caritas Traunstein statt.

Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Schul- und Kultusreferat München und "BASTA - dem Bündnis für psychisch erkrankte Menschen" entwickelt. Ziele sind u.a. eine Wissenserweiterung bezüglich psychischer Erkrankungen, eine Sensibilisierung für das "Anders sein" und der Abbau von Vorurteilen. Nachdem zunächst geklärt wurde, was man unter einer psychischen Störung versteht, haben sich die Kursteilnehmer unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten mit verschiedenen Störungsbildern befasst. Nach viel Theorie trafen die Schülerinnen und Schüler eine betroffene Person, die an einer psychischen Störung (in diesem Falle Depressionen) erkrankt war.

Die Fotogruppe des AKG besuchte den Traunsteiner Fotografenmeister Wolfgang Stadler in der Ludwigstraße und informierte sich dort über die Arbeitsmöglichkeiten in der Fotografie.

 MG 9066 1Der Traunsteiner Fotograf Wolfgang Stadler nahm sich fast drei Stunden Zeit, um die AKG-​Schüler über das Berufsbild des Foto­grafen zu in­for­mie­ren.

Während im Eingangsbereich des Ladengeschäfts vor allem verschiedene Portraits zu sehen sind, zeigte Wolf­gang Stadler auf dem Weg in sein Studio, dass er auch in der Industriefotografie und in der Modefotografie tätig ist. Da gebe es nüchterne und einträgliche Ar­beits­mög­lich­kei­ten beim Ablichten von Produkten für Kataloge. In der Modefotografie hingegen herrsche ein großer Zeit- und Arbeitsdruck, der von den vielen beteiligten Per­so­nen komme. Da ist nicht allein der Fotograf mit seinem Assi am Auslöser, sondern auch noch die Visagistin so­wie die Models, die für den ganzen Tag gebucht werden – oder eben für zwei, was die Kosten verdoppelt. So ist schnell klar, dass Aufträge möglichst an einem Tag ab­ge­wickelt werden und dabei von früh bis spät so viele Mo­ti­ve wie nur irgend möglich abgearbeitet werden. Was dann doch einen gewissen Widerspruch zum Traumberuf Fotomodel darstellt, an dem man sich als Model einmal schön ablichten lässt und dann für den Rest des Tages nur noch schön ist.

Mit der Premiere eines Umweltmusicals besuchte die Grundschule Taching die 5. Klassen des AKG.

Grundschule Taching kleinEine Schülerin des AKG und ein Schüler der GS Taching beim gemeinsamen Mi­kros­ko­pie­ren von Insekten

Die Kinder aus der 3. und 4. Klasse sangen und tanzten die Geschichte zweier Wassertropfen, die auf die Hilfe von Menschen angewiesen sind, als sie in von Müll verschmutzten Gewässern in Gefahr geraten.

Als Dankeschön für die Theateraufführung nahmen die AKG-Schüler der 5. Klassen die Tachinger Grundschüler anschließend mit in den NuT-Unterricht und mi­kros­ko­pier­ten zusammen Algen und Insekten.

C. Lämmel

Ein Thema, das normalerweise nicht Eingang in Klassenzimmer und of­fe­ne Diskussionen findet, stand über der Dichterlesung aus dem Ju­gend­ro­man "Warum Herr Hagebeck sterben muss": Alkoholismus und Co-​Abhängigkeit der Angehörigen.

15 16 Lesung01
Die Chiemgauer Autorin im Gespräch mit den Schü­lern

Während Frau K.-Fehrmann mit dem eindrucksvollen Vortrag Ihrer ersten Seiten des Romans die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 fesselte, spürte man bereits, dass hier Gesprächsstoff in der Luft lag. Die vier jugendlichen Protagonisten des Romans, die die Al­ko­hol­sucht ihrer Väter zusammenbringt, beschließen nämlich nach dem Durchlaufen mehrerer Eskalationsstufen, einen der (Stief-)​Väter umzubringen, da sie keinen anderen Aus­weg mehr sehen, sich selbst und auch die Mutter zu schützen.

Mikroskop klein

Warum in Cremen und Duschgel Plastik drin sein muss, versteht eigentlich niemand. Trotzdem enthalten immer noch etliche Kosmetik- und Reinigungsmittel kleine Plastikteilchen. Dass man diese unter dem Mikroskop gut erkennen kann, bewies eine Ausstellung über Plastik und Mikroplastik der Klasse 5d, die auch am Tag der offenen Tür zu sehen war.

C. Lämmel

Wir haben's geschafft! Nach drei ereignisreichen, aber auch an­stren­gen­den Wochen sind wir wieder wohlbehalten daheim im schönen Chiemgau angekommen. Die Rückreise im Flieger verlief absolut reibungslos, aber dann hat es noch einmal wegen diverser Verspätungen gut drei Stunden ge­dauert, bis wir mit dem Zug am Bahnhof in Traunstein aussteigen konnten. In dieser Zeit fliegt man fast bis Island... Aber der Reihe nach:

15 16 Kanada05 WaleSuchbild - wieviele Wale sehen Sie?

Wenn man die weitgereisten Teilnehmerinnen nach den Höhepunkten der Rundreise durch Québec fragt, werden wahrscheinlich die letzten drei Tage ganz oben stehen. Das ist kein Wunder, denn da war die meiste Action geboten, und die kam den furchtlosen und gar nicht wasserscheuen AKGlerinnen gerade recht.

Mittlerweile sind wir nach heftigen Staus in Montréal gut 300 km weiter nordöstlich in Québec City gelandet. Auch hier gibt es für viel zu viele Autos viel zu wenig Platz, aber zum Glück liegt unser Hostel mitten in der Altstadt. Unsere Mietautos parken im Vorort und wir erkunden die Hauptstadt Québecs nun zu Fuß...

15 16 Kanada03 QuebecAuf der Stadtmauer von Québec City

Wenn man so fit ist wie wir, kann man in Québec City in zwei vollen Tagen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf seiner Liste abhaken: Die Zitadelle - eine von den misstrauischen Engländern auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtete Trutzburg, mit der Residenz des Governor General, dem Stellverteter der britischen Krone in Kanada, das Luxushotel Chateau Frontenac mit seiner Promenade, die obere und die untere Altstadt mit dem Hafen, die Basilique-Cathédrale Notre-Dame de Québec und vieles mehr.

Jetzt sind es schon fast zwei Wochen, die wir in Montréal, der zweitgrößten Stadt Kanadas, verbracht haben, und so langsam heißt es schon wieder Abschied nehmen, denn morgen brechen wir auf unsere ein­wöchige Tour in den Nordosten auf.

15 16 Kanada02Auf "Bergtour" am Mont Royal

Es waren zwei interessante, spannende und ab­wechs­lungs­rei­che Wochen, in denen wir jede Menge Neues entdeckt haben und viele interessante Eindrücke ge­win­nen konnten. Montréal mit seinen ca. 4 Millionen Ein­woh­nern ist eine Riesenstadt, in der man Monate ver­brin­gen könnte, und man hätte immer noch etwas zu tun.

Nach einem zwar anstrengenden, aber ansonsten sehr reibungslosen Flug sind die AKGler in Montréal, dem Zielort für ihren zweiwöchigen Austausch mit dem Collège Notre-Dame, angekommen. Hier wollen wir ein paar Eindrücke von den ersten Tagen übermitteln.

15 16 Kanada01

Beim Umsteigen in Reykjavik sind wir gleich Zeugen eines besonderen Ereignisses geworden: Nachdem wir am Gate angekommen waren, wurden wir dort mit Live-Musik, Snacks, Süßigkeiten und sogar Freibier (in Island!) begrüßt. Das alles, weil das AKG sich die Ehre bei Iceland Air gibt? Nicht ganz – aber immerhin hatten wir durch Zufall den ersten Flug der neuen Verbindung von Iceland Air mit Montréal gebucht und das wurde von der Airline natürlich gebührend gefeiert. Ein (kosteloses) Gläschen Champagner an Bord half uns dann noch dabei, die aufkommende Müdigkeit beim zweiten Teil des Fluges zu bekämpfen...

15 16 Impro Warm Up
Warm-Up

Improvisation - was genau ist darunter zu verstehen? Viele halten es für eine vereinfachte Form des Theaters, bei der man nicht ansatzweise so viel Auf­wand aufbringen muss wie beim herkömmlichen Theater. Wir, 20 aufgeschlossene Schülerinnen und Schüler des Annette-Kolb Gymnasiums Traunstein, wollen vom Gegenteil überzeugen.

Theoretisches Fachwissen allein reicht dabei nicht aus, und so beschlossen wir, ein Wochenende in Nürnberg zu verbringen, um uns praktische Erfahrungen von Profis anzueignen. Begleitet wurden wir von unserer Kurs­lei­terin Frau Bauer-Haußer.

15 16 Kanada AustauschStrahlende Gesichter bei strahlendem Son­nen­schein gab es beim Ausflug per Schiff über den Königssee nach St. Bartholomä.

Zehn Schülerinnen aus dem AKG erkundeten zusammen mit ihren Austauschpartnern aus Montréal im Rahmen ei­nes Geschichtsprojekts zunächst die düstere Seite Berch­tes­ga­dens, und zwar die Zeit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus, die im Dokumentationszentrum am Obersalzberg sehr an­schau­lich aufgearbeitet worden ist.

Anschließend gab es das fast schon kitschige Kon­trast­pro­gramm: Schneebedeckte Gipfel, blauer Himmel und nicht zu vergessen das weltberühmte Echo vom Kö­nigs­see. Unsere Gäste waren beeindruckt und wir am AKG sind nun schon gespannt, was uns bei unserem Gegenbesuch in Kanada in wenigen Wochen erwarten wird...

B. Kosak

"Train Kids" - Jugendliche auf einer gefährlichen Reise durch Mexiko

15 16 Dirk Reinhardt

Am 16. März 2016 kam der bekannte Jugendbuchautor Dirk Reinhardt zum zweiten Mal ans Annette-​Kolb-​Gym­na­sium und die Franz-von-Kohlbrenner Mittelschule. Nach dem historischen Jugendroman "Die Edel­weiß­pi­ra­ten" im vergangenen Jahr, stellte er heuer "Train Kids" vor – und begeisterte wieder einmal seine Zuhörer aus den 9. Klassen.

Es geht dabei um fünf Teenager, die sich - von Armut und Angst vor der Kriminalität getrieben - als blinde Passagiere auf die gefährliche Reise auf Güterzügen durch Mexiko machen, um illegal in die USA zu gelangen.

Am 22. 02. war es wieder soweit: Schüler/innen der 5. und 7. Klassen be­ka­men Besuch aus Frank­reich: Sie wur­den von der diesjährigen Re­prä­sen­tan­tin des France-mobil, Frau Coline Eberharrd, bes­ucht.

15 16 FranceMobil

Es handelt sich hierbei um eine Aktion zur aktiven Aus­ge­stal­tung der deutsch-französischen Freundschaft, ge­spon­sert von so mächtigen Partnern wie der Robert-​Bosch-​Stiftung, dem Klett-Verlag und des fran­zö­si­schen Kul­tur­in­sti­tuts.

AKG-Schüler besuchen die Ausstellung "Passivhäuser - energiesparend bauen" im Kulturzentrum Traunstein

Passivhaus klein

Wie kann es sein, dass man in manchen Häusern ohne Heizung auskommt? Der Schlüssel liegt in der richtigen Isolierung, Dämmung und gleichzeitigen Belüftung. Wie diese Faktoren und die notwendigen Materialien auf dem neuesten Stand der Technik zusammenspielen, er­läu­ter­te Frau Dr. Seeholzer vom Landratsamt Traunstein einem Geographie-Kurs aus der Q11 des AKG. State of the art sind momentan Gasbetonsteine oder Tonziegel mit riesigen Isolierkernen, allerdings sind diese High-​Tech-​Materialien Sondermüll und können nicht als nor­ma­ler Bauschutt entsorgt werden. Energiesparen ist also doch nicht so einfach...

C. Lämmel

15 16 DFT3

La Bibliothèque Présente... - unter diesem Motto stand dieses Jahr der Deutsch-Französische Tag am AKG. In Zusammenarbeit mit der Fachschaft Französisch zeigte die Schulbibliothek ihre schönsten fran­zö­sisch­spra­chi­gen Bücher.

Am 22. Januar wird jedes Jahr an die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages von 1963 durch Charles de Gaulle und Konrad Adenauer erinnert.

15 16 Pack mas

Unter diesem Motto nahmen am Wochenende vom 29. 01. 2016 acht Lehrkräfte des AKG an einem aus­ge­zeich­ne­ten zweitägigen Seminar unter der Leitung von Nicolo Witte und Ralph Kappelmeier, zwei Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sa­ren aus München, teil, denn das Thema Zivil­courage ist heute in aller Munde.

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Kein Morgen wie jeder andere in unserer Aula: Schon um 7 Uhr werden sonderbare Gerätschaften angeliefert und auf der schwarz abgehängten Bühne zusammengebaut. Die neunten und elften Klassen sind eigentlich als Publikum vorgesehen, wenn unser Referent Herr Dr. Brendel seinen Tesla-Transformator vorführt, letztlich lauscht aber die halbe Schule gespannt den Aus­füh­run­gen und ist begeistert von den violetten Blitzen, die durch die Luft fetzen und dabei sogar von der "Star Wars"- und anderen bekannten Melodien als "mu­si­ka­li­schem Donnerwetter" begleitet werden.

Der Abschlussjahrgang des AKG präsentierte am 21. 01. 2016 seine er­folg­rei­chen Projekte

15 16 PSem

"Man vergisst teilweise, wie viel Arbeit in solchen Projekten steckt – heute kann man es auf be­ein­drucken­de Weise erleben", so Schulleiter Bernd Amschler stolz über die Arbeiten seiner Oberstufe im Rah­men der projektorientierten Seminare. In einer ab­wechs­lungs­reich­en Vorstellung präsentierte die Q 12 ihre Ergebnisse aus über eineinhalb Jahren Projektarbeit und in­for­mier­ten die fast 300 Gäste und Sponsoren von un­ter­halt­sam bis nachdenklich in Ausstellungen, Filmen und Ex­pe­ri­men­ten.

Einmal Student sein...

M1 klein

Geographie-Schüler aus der Q11 und Q12 fuhren am 20. 01. 2016 an die Ludwig-Maximilian-Universität nach München und besuchten dort die Vorlesung "Tourismus und Nachhaltigkeit" von Prof. Jürgen Schmude. Für uns als Umweltschule war das Vorlesungsthema natürlich ein Glücksfall. Die 26 Schülerinnen und Schüler erlebten einen propenvollen Hörsaal und auch wie anstrengend das Mit­schreiben, nur auf Treppenstufen sitzend, bei ent­spre­chen­der Geräuschkulisse sein kann.

15 16 ETA01

Als ich einen Anruf von Frau Mühlbauer bekam, war ich so­fort hellauf begeistert: Sie wollte mich für die Eu­ro­pä­­ische Talent Akademie Lin­dau vorschlagen, die jähr­lich von der Fraunhofer Ge­sell­schaft ausgetragen wird. Ich bewarb mich sofort und freute mich riesig, als ich die Zusage per Post er­hielt: Ich gehörte zu den sieben­und­­fünf­zig Aus­er­wähl­ten, die nach Lindau am Bodensee fah­ren durften, um an der Akademie teilzunehmen. Au­ßer­­dem war ich sogar mei­nem Wunschkurs zugeteilt wor­den: Dem Li­te­ra­tur­kurs "Verbrecher im Netz". Das war neben vier weiteren na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Kur­sen eines von fünf Themen, mit dem man sich ein­ge­hen­der bei der Akademie beschäftigen konnte.

bild1 kl

Das AKG führt keinen Naturwissenschaftlich-tech­no­lo­gi­schen Zweig – na und! Zweige gibt es ohnehin nur in den Klassen 8, 9 und 10, vorher ist alles gleich, nachher ebenfalls (beinahe). Alle Gymnasiasten müssen das gleiche, schriftliche Mathematikabitur absolvieren und da können sich unsere letzten (und sicher auch die kommenden) Jahrgänge weiß Gott bayernweit sehen lassen! Leider stellen viele unserer Schülerinnen und Schüler ihr Licht unter den Scheffel und trauen sich "schwere" Fächer wie Physik in der Oberstufe nicht zu – ge­schwei­ge denn später als Studienfach. Der Ar­beits­markt aber ruft laut nach naturwissenschaftlich-tech­ni­schem Nachwuchs!

Liebe, Intrigen, Machtgehabe - Das P-Seminar ‚Shakespeare for beginners‘ zeigte am 21. November die Vielfalt des weltberühmten Dramatikers.

IMG 1344Zwei Liebende: Julia verzehrt sich nach Ro­meo.

Wer glaubt, Shakespeare sei schon lange tot, der hat sich gründlich geirrt. Nicht nur, dass die zentralen Themen wie Liebe und Macht als immerwährende Topoi der Weltliteratur etabliert sind, sondern William Shakespeare, ‚Der Barde‘ selbst, führte leibhaftig durch den abwechslungsreichen Abend. Zu diesem hatte das 14-köpfige P-Seminar Englisch „Shakespeare for beginners“, geleitet von Alexandra Jira und Lisa Enzensberger sowie betreut von ihrer Lehrerin Mona Rechl, in die Aula des Annette-Kolb-Gymnasiums geladen.

IMG 1642 1Die Antwortbriefe sind endlich da! Sichtlich gro­ße Freude herrschte beim Öffnen der Post aus Indien.

Große Spannung herrschte in der Klasse 10b, denn die Schüler warteten auf die Verteilung der Antwortbriefe ihrer indischen Briefpartner, die einer der Initiatoren, Michael Vogel, soeben von seiner Reise aus der Kaschmir-Region mitgebracht hatte. Die Schüler hatten am AKG im Rahmen des Projekts education:access schon im Oktober erstmals Kontakt mit Schülern aus verschiedenen Dörfern im Himalaya knüpfen können und ihnen Briefe geschrieben, in denen sie über sich, ihren Schulalltag, ihre Hobbys und vieles andere berichtet haben.

Jim Knopf, Momo und der bundesweite Vorlesetag am 20. 11. 2015: Schülerinnen und Schüler des AKG waren auch dieses Jahr mit großem Engagement in den Grundschulen unterwegs.

15 16 Vorlesetag

Unter dem Titel "Große lesen für Kleine" nahmen auch heuer knapp 80 Schülerinnen und Schüler des AKG an der Aktion teil und besuchten insgesamt 90 Klassen in rund 20 Grundschulen im Landkreis. Der Tag war dieses Mal den Werken von Michael Ende gewidmet. Mit großer Begeisterung gingen die Jugendlichen zurück an ihre eigene Grundschule, um mit den Kindern dort eine Stunde zu gestalten. Dabei wurde aber nicht nur vorgelesen, sondern auch gespielt, gebastelt und gemalt.

Physik macht Spaß!

15 16 Technorama

Ein ungewohnter Anblick: Es ist Freitag, 05:30 Uhr morgens. 50 Schülerinnen und Schüler des AKG steigen mit den Be­gleit­lehr­kräf­ten in den Bus zum Technorama in Winterthur (CH), einem der spek­ta­ku­lärsten und größten Science-Center Europas (eine Fotogalerie zu unserer Exkursion gibt's auf der Seite Fotos).

Gegen 11 Uhr dort angekommen schwärmen sie dann alle aus über die drei Etagen mit beinahe 600 Exponaten, allesamt Mit­mach-Experimente, die Physik im wahrsten Sinne "begreifbar" werden lassen. Mit von der Partie ist natürlich das W-Seminar "Physik zum Anfassen – Experimente für den Schulhausflur" und sammelt Anregungen für die eigenen Arbeiten, auch die "Jugend forscht"-Gruppe aus den Klassen 5 bis 10 ist dabei sowie Freiwillige aus den Physikkursen der 11. Jahrgangsstufe.

15 16 POLIS02Südostasien bei der Regierungsarbeit

Durch eine Einladung der Hans-Seidl-Stiftung und des Jugendoffiziers aus Bad Reichenhall Herrn Trebuth gestalteten 27 Schülerinnen und Schüler der Q 11 und Q 12 zusammen mit 21 Schülern des Karlsgymnasiums Bad Reichenhall in Wildbad Kreuth mit Hilfe des Simulationsspiels POL&IS (Politik und internationale Sicherheit) die Weltpolitik neu.

Studientag 15 LMU mittel
C

Zum Studientag der Geowissenschaf­ten wurden erstklassige Re­fe­ren­ten am AKG von rund 230 Ober­stu­fen­schü­lern be­­grüßt.

Zwei Professoren von der Ludwig-Maxi­mi­li­an-Universität München machten den Schülern Lust auf ein Studium der Geowissenschaften, da beide in Ihren Vorträgen zeigen konnten, wie wis­sen­schaft­liches Reisen und Forschen in der Natur kombiniert mit dem notwendigen Hand­werkszeug aus Mathematik, In­for­ma­tik und Physik zu erstaunlichen Er­geb­nis­sen führen kann.

15 16 Schullandheim

Die Klassenfahrt zum Kennenlernen für die "Neuen" ging dieses Jahr zum ersten Mal in die Umwelt-Jugend­her­ber­ge Waldhäuser in Neuschönau im Bayerischen Wald. Der "Ameis- und der Lindenhof", wie die beiden separaten Häuser heißen, waren komplett mit 5. KlässlerInnen und den Tutoren sowie den Begleitlehrkräften des AKG belegt – und es ging hoch her, bei Zimmerrallye, mit Disco- und Spiele- und Buntem Abend (wie man auch an den Fotos sehen kann).

(eb) Als Vertreterin des AKG im Europäischen Jugendparlament Deutschland war ich vom 29. September bis 04. Oktober 2015 in Sarajevo, Bosnien und Herzegovina - Ein Kurzbericht.

Johanna Sundheimer Bosnien HerzegowinaAls Jounalistin wahrend der 'Session' live dabei

Ich hatte als Mitglied des Media Teams die Aufgabe, die Sitzung in Form von Fotos, Videos und Artikeln zu dokumentieren. Diese wurden sowohl während, als auch nach der Sitzung auf der Facebook-Seite des Euro­päischen Jugendparlaments Bosnien und Herze­gowina und auch in Bosnischen Zeitungen ver­öf­fent­licht.

Des weiteren unterstützte ich die Delegierten durch infor­­mierende Medien zum Thema.

Unter Beteiligung der ehemaligen Schülerin des AKG, Isabel Weininger, stellten drei junge, engagierte Menschen ihr ehrenamtliches Projekt für Bildungsgerechtigkeit in englischer Sprache dar.

isabel weiningerDie Absolventin des AKG, Isabel Weininger, fesselt die Zuhörerschaft mit persönlichen Erfahrungen

Unter dem Leitsatz "Access to school isn't access to education" fand am Freitag, den 09.10.15 ein englisch­sprachiger Vortrag für die 10ten Klassen am AKG statt.

Dieser beschäftigte sich mit dem extrem niedrigen Bil­dungs­stan­dard in Indien und wurde von der ehemaligen AKG-Schülerin Isabel Weininger, deren Kollegen Michael Vogel, ehemaliger Schüler des CHG und dem Amerikaner Alessandro Bordoli mitreißend vor­ge­tragen.

Sie haben zusammen vor relativ kurzer Zeit die in Traunstein be­hei­ma­te­te Hilfsorganisation education:ac­­cess ge­grün­det, die sich mit genau diesem Problem aus­einan­der­setzt.

15 16 Waldtag

Ich wette, Sie sind imstande auf den Schlag min­des­tens fünf Laubbäume aufzuzählen, die mit "B" be­gin­nen.

Buche, Birke, Birne, Buchs, Bappel ... - nein, den letz­ten Baum kann ich leider nicht gelten lassen, aber trotz­dem, gut gemacht.

Aber jetzt wird es schwieriger. Welche Farben haben die Blätter dieser fünf Bäume gerade jetzt, im "Gol­de­nen Oktober"? Lebkuchen­herz­­­braun, Ge­bro­che­nes­herz­rot, Mausfellhellgrau?

15 16 Klassensprecherseminar

Gleichzeitig mit dem Schullandheimaufenthalt der fünf­ten Klassen im Bayerischen Wald trafen sich die übrigen Klassensprecher mit der SMV in Siegsdorf und planten die Aktivitäten für das laufende Schuljahr.

Nach verschiedenen Kennenlernspielen auf dem Hart­platz und einer Besprechung im Plenum ging es in fünf Arbeitsgruppen um folgende Themen: