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Im Rahmen des Projektseminars "Politik im Kinderzimmer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" im Fach Geschichte, untersuchen wir, inwiefern in der Zeit versucht wurde, Kinder bzw. Heranwachsende politisch zu indoktrinieren und zu manipulieren. Dabei sollen verschiedene Wege der Beeinflussung, wie etwa das Vermitteln bestimmter Werte über Gesellschaftsspiele, Kinder- und Jugendliteratur, Organisationen und Lehr­pläne analysiert werden. Außerdem wird sich unser Projektseminar damit befassen, die Entwicklung und Unter­schiede der Indoktrinierung im Laufe der Unter­suchungs­zeit – Kaiserzeit, Weimarer Republik, Natio­nal­sozia­lismus sowie Anfänge der BRD/DDR - zu erörtern.

Ziel ist es, im Herbst 2017 unsere Arbeit im Rahmen einer Ausstellung im Heimathaus Traunstein der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wo unter anderem originale Exponate ausgestellt und erläutert werden sollen.

Dabei soll die Auseinandersetzung mit historischen Materialien und Zeitungsberichten Grundlage unserer Arbeit sein, weswegen wir auf Ihre Unterstützung angewiesen sind: Wenn Sie Anschauungs­material besitzen, die Zeugnis der Beeinflussung geben oder unsere Arbeit auf andere Weise unterstützen wollen, bitten wir Sie mit uns Kontakt (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) aufzunehmen.

Folgende Materialien könnten uns sehr helfen: alte Schulbücher oder Schulhefte, Bilder-/Kinder- und Jugendbücher, Spiele wie z. B. Brettspiele, Gesellschaftsspiele, Kartenspiele, Puppen, Elastin-/​Linolsoldaten, etc. Außerdem weiterhelfen würde uns patriotischer Weihnachtsschmuck, Oster­schmuck oder Plakate.

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Auch wenn Sie diese Zeit selbst miterlebt haben und Ihre Erfahrungen und Erinnerungen mit uns teilen wollen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns mit Ihrem Wissen helfen würden.

Selbstverständlich werden wir mit dem von Ihnen zur Verfügung gestellten Material äußerst pfleglich und sorgsam umgehen und es nach Abschluss der Ausstellung im Originalzustand zurückgeben. Zudem werden wir mit Zeitzeugenberichten – falls gewünscht – diskret umgehen, sodass Anonymität gewährleistet bleibt.

Für Ihre Unterstützung herzlichen Dank im Voraus!

Sina Spiegelsperger