Jetzt sind es schon fast zwei Wochen, die wir in Montréal, der zweitgrößten Stadt Kanadas, verbracht haben, und so langsam heißt es schon wieder Abschied nehmen, denn morgen brechen wir auf unsere ein­wöchige Tour in den Nordosten auf.

15 16 Kanada02Auf "Bergtour" am Mont Royal

Es waren zwei interessante, spannende und ab­wechs­lungs­rei­che Wochen, in denen wir jede Menge Neues entdeckt haben und viele interessante Eindrücke ge­win­nen konnten. Montréal mit seinen ca. 4 Millionen Ein­woh­nern ist eine Riesenstadt, in der man Monate ver­brin­gen könnte, und man hätte immer noch etwas zu tun.

Wir machen das Beste daraus und nehmen mit, was wir können: Montréals Altstadt mit dem Hafen, die grünen Inseln im St. Lawrence-River (mit U-Bahn-Anschluss!), das quirlige Viertel Le Plateau mit unzähligen Cafes und Bars, die Museen und natürlich auch die berühmte Basilica Notre Dame. Gestern waren wir noch im Botanischen Garten, für den uns Lena Strauß über ihre Gastfamilie Freikarten besorgen konnte.

Auch mit Hans Heisinger waren wir wieder unterwegs, diesmal haben wir die Mausoleen und Gräber auf dem Friedhof am Mont Royal erkundet – mit über 1 Million Grabstaetten ist er der größte Nordamerikas. Der Mont Royal ist überhaupt immer einen Besuch wert, wenn die Temperaturen in der Stadt wieder einmal über die 30-Grad-Marke klettern, was während unseres Aufenthalts bisher nichts Ungewöhnliches war. Da die Luftfeuchtigkeit hier zudem extrem hoch ist, fuehlt man sich unten in der Stadt wie in den Tropen, während oben ein kühlendes Lüftchen weht.

Bernhard Kosak und Freddy Kirchner