Im Rahmen des Psychologieunterrichts fand das Schulprojekt BASTA in Zusammenarbeit mit der Caritas Traunstein statt.

Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Schul- und Kultusreferat München und "BASTA - dem Bündnis für psychisch erkrankte Menschen" entwickelt. Ziele sind u.a. eine Wissenserweiterung bezüglich psychischer Erkrankungen, eine Sensibilisierung für das "Anders sein" und der Abbau von Vorurteilen. Nachdem zunächst geklärt wurde, was man unter einer psychischen Störung versteht, haben sich die Kursteilnehmer unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten mit verschiedenen Störungsbildern befasst. Nach viel Theorie trafen die Schülerinnen und Schüler eine betroffene Person, die an einer psychischen Störung (in diesem Falle Depressionen) erkrankt war.

Diese Person berichtete den Jugendlichen aus ihrem Leben. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen und somit die Möglichkeit direkt und nicht über andere zu erfahren, was es heißt, an einer psychischen Störung erkrankt zu sein.
Folgende Kommentare stammen von den Schülerinnen und Schülern zu ihrer Erfahrung mit dem BASTA-Projekt:

„Das BASTA-Projekt war eine gute Möglichkeit sich in betroffene Personen hineinzuversetzen und psychische Krankheiten besser zu verstehen. Das Projekt ist somit gut zum Abbau von Vorurteilen geeignet."

„Das BASTA-Projekt hat mir gezeigt, dass Menschen mit psychischen Störungen keine „anderen Menschen" sind. Vor allem durch den Kontakt mit einer Person, die unter einer psychischen Erkrankung leidet, konnte ich alle Vorurteile abbauen, sodass ich nun mit einer anderen Voreinstellung auf Menschen mit psychischen Erkrankungen zugehe. Durch das BASTA-Projekt habe ich eine Menge über psychische Erkrankungen gelernt."

„Das BASTA-Projekt hat mir selbst, und ich glaube auch im Rahmen der Umfrage meinem Umfeld (Freunde/Familie) den Umgang mit psychischen Störungen erleichtert und auch viele neue Informationen gebracht, die man vorher nicht kannte. Außerdem hat es dabei geholfen Vorurteile gegenüber psychischen Krankheiten abzubauen und Betroffene besser verstehen zu können."

„Das BASTA-Projekt hat zum Abbau von Vorurteilen geführt. Ich hätte sogar gerne noch mehr Informationen zu den verschiedenen Störungsbildern gehabt."

„Durch das Projekt sehe ich eine psychische Erkrankung in einer komplett anderen Sichtweise. Ich konnte mich durch die Geschichte einer betroffenen Person in diese Erkrankung hineinversetzen und somit auch viel erfahren, was mir zuvor unbekannt war und mein bisheriges Wissen erweitern, aber auch widerlegen."

„Das Befassen mit dem Projekt und insbesondere das Gespräch mit einer Betroffenen hat mir gezeigt, dass jeden von uns ein Schicksalsschlag treffen kann und es in Ordnung ist, nach Hilfe zu fragen."

Weitere Information zu dem BASTA-Projekt finden Sie/findet ihr auf www.openthedoors.de.

M. Bacher