Vom 1. bis zum 3. Juni 2017 unternahmen die Schulsanitäter des Annette-Kolb-Gymnasiums Traunstein einen Ausflug in das Jugendhaus in St. Leonhard am Wonneberg. Dort trainierten sie viel für den echten Notfall. Zum Üben stellten sich Franz Huber, Cedric Hofmann und Marina Albrecht vom Malteser Hilfsdienst zur Verfügung. Sie zeigten den Sanitätern wie man reanimiert, wie die Seitenlage ausgeführt wird und viel Anderes. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Gilhuber und Herrn Herzog.

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Am ersten Tag wurden den 12 Teilnehmern ihre Zimmer gezeigt. Danach traf sich die ganze Gruppe an der Lagerfeuerstelle, dort wurden verschiedene Spiele gespielt, um die Teamarbeit zu stärken. Im Anschluss hatten die Schulsanitäter etwas Zeit für sich, danach gab es Essen vom Grill. Am späteren Abend durften alle noch gemeinsam beisammensitzen, bis es für die Jüngeren Zeit wurde schlafen zu gehen. Die Älteren durften etwas länger wach bleiben.

Am zweiten Tag gab es um halb neun Frühstück, nach diesem hatten die Kinder wieder Zeit für sich.

Später kam Marina Albrecht und gemeinsam wurde der Tages­ab­lauf geklärt, der auch gleich mit Erste Hilfe begann. Bei ver­schie­de­nen Stationen wurden den Sanitätern verschiedene Erste-Hilfe Maß­nah­men gezeigt und anschließend durften sie diese selbst üben.

Bei der ersten Station ging es um Reanimation mit einem Defibrillator. An der zweiten Station befassten sich die Sanitäter mit Druckverband und der Seitenlage. Das erlangte Wissen wurde schließlich bei der dritten Station durch Fallbeispiele gesichert.

Danach hatten sich alle ihr Mittagessen verdient, doch das musste natürlich vorher erst zubereitet werden, also haben alle zusammen geholfen und gemeinsam ihr Essen gekocht.

Am Nachmittag haben alle einen anschaulichen Vortrag von Herrn Herzog gesehen. Dieser befasste sich mit Mimikresonanz, das bedeutet es wurden verschiedene Mimiken gezeigt und die Gefühle, die diese Gesichtsausdrücke darstellen wurden erklärt und wie das zusammenhängt. Das ist sehr sinnvoll, um im Notfall die Gefühle der Patienten besser einschätzen zu können.

Am Abend gab es wieder gegrilltes Essen und wer Lust hatte durfte sich vor dem Bettgehen noch einen Film anschauen.

Am dritten Tag hatte nach dem Frühstück noch jeder die Gelegenheit sein Feedback zu geben und es wurde gemeinsam darüber gesprochen. Außerdem wurden Pläne für das kommende Schuljahr aufgestellt.

In den letzten Stunden vor der Abfahrt hatten die Kinder genug Zeit ihre Sachen zu packen und aufzuräumen. Danach ging es wieder zurück zur Schule, wo die Eltern ihre Kinder abholten.

Noah Abdel Hadi und Franz Huber