„Die Sache mit dem Dieb, die find ich knorke. Und Mensch, wenn du nichts dagegen hast, helf ich dir, Emil.“ - Am Donnerstag, dem 21. 06. 2018, fuhren wir, die 5. Klassen des AKG, nach Salzburg, um das Theaterstück „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner anzusehen.

17 18 Theater

Um 8:00 Uhr startete unsere Fahrt zum Schau­spiel­haus. In Salzburg angekommen, mussten wir nun noch exakt 280 Schritte bis zum Theater gehen. Nach einer kleinen Stärkung vor dem Theater bei strahlendem Son­nen­schein informierte uns eine Schauspielerin kurz über das Stück selbst und natürlich über den Autor Erich Kästner. Wir erfuhren zum Beispiel, dass Erich Käst­ner sein eigenes Leben und seine eigenen Er­fah­run­gen oft in seinen Erzählungen verarbeitete. So hat die Hauptperson „Emil“ einige Charakterzüge von Käst­ner selbst und auch die enge Beziehung zu seiner Mut­ter wird im Stück deutlich.

Der Inhalt der Erzählung wurde knapp zusammengefasst. Zudem wurden uns einige Begriffe vorab erklärt, da diese heute nicht mehr benutzt werden. Deshalb wussten wir schon vor Beginn, dass Emil mit seiner Mutter alleine lebt, dass er ein fleißiger und guter Schüler war. Immer wieder wurde betont, dass Emil vor allem ein guter Sohn sein wollte und deshalb seiner Mutter half, wo es nur möglich war.

Und dann begann das Theaterstück und somit das eigentliche Abenteuer: Emil soll allein mit dem Zug zu seiner Oma nach Berlin reisen und ihr 140 € bringen. Das war damals eine enorme Summe, denn Emil und seine Mutter haben nicht viel Geld. Auf seiner Reise im Zug begegnet er vielen netten, aber auch seltsamen Menschen. Einer von ihnen ist Herr Grundeis, der anfangs sehr zuvorkommend zu Emil gewesen ist und ihm sogar Schokolade angeboten hat. Die Fahrt ist lange und Emil wird müde. Schnell befestigt er sein Geld mit einer Nadel an der Innenseite seines Rucksacks und schläft ein. Herr Grundeis wartet, bis Emil fest schläft, dann klaut er sein Geld aus dem Rucksack und steigt aus. Als der Junge aufwacht, bemerkt er sofort den Diebstahl. Er steigt an der nächsten Haltestelle aus, und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Dieb. Zur Polizei traut er sich nicht zu gehen, da er zuhause in Neustadt etwas angestellt hat, und nun denkt, die Polizei in Berlin wisse davon. Schnell findet er Freunde, die Emil sofort bei der Suche nach dem Dieb helfen. Gustav von der Hupe und seine Freunde, die Detektive, sind Feuer und Flamme und haben unglaublich lustige und verrückte Ideen, wie sie den Dieb schnappen wollten.

Die spannende Verfolgungsjagd beginnt…

So schnell endete ein spannender Vormittag im Theater.

Wir, die 5. Klassen, bedanken uns recht herzlich für den schönen Ausflug!

Veronika Dießbacher, 5 f