Sieben verschiedene Experten haben sich im Rahmen des fächer­über­grei­fen­den Jahrgangsstufenprojekts „k.i.d.Z.21 – kompetent in die Zukunft“ mit al­len Schülern der 8. Klassen in kleinen Gruppen mit dem Thema Kli­ma­wan­del befasst. Die Schüler konnten dabei aus einem bunten Angebot aus­wäh­len.

18 19 kidZ21 Feichtinger

Die Diplombiologin Veronika Feichtinger (Regierung von Oberbayern und dort zuständig für Moor­re­na­tu­rie­rung und Klimaschutzprojekte) erläuterte, wie wichtig die Moorrenaturierung im Klimaprogramm der Baye­ri­schen Staatsregierung ist und erarbeitete mit den Schü­lern anschaulich nicht nur die Artenvielfalt im Moor, sondern zeigte auch die Wasserspeicherfähigkeit von Torf und die positiven Auswirkungen von Moor­flä­chen auf den Klimaschutz durch die Kohlenstoff-Spei­cher­fähigkeit.

Dr. Birgit Seeholzer (Wirtschaftsförderung Chiemgau) bot einen gut besuchten Workshop zu Plastik und Alternativen an, in dem sie an verschiedenen Objekten die unterschiedlichen Plastik-Arten vorstellte und gemeinsam mit den Schülern Alternativen für ein Leben mit weniger Plastik diskutierte.

18 19 kidZ21 Berger Stoeckl

Klimafreundlichen Genuß – kreativ leicht und na­tür­lich bot Marlene Berger-Stöckl (Projektleiterin Öko­mo­dell­re­gion Waginger See – Rupertiwinkel) an. Dabei ging es um saisonale und regionale Produkte, warum öko­lo­gi­sche Landwirtschaft für die Umwelt und für das Klima bes­ser ist und wie man beim tägliche Einkauf ganz leicht das Klima schützen kann.

Aus regionalen Bio­pro­duk­ten einen leckeren Brot­auf­strich herzustellen und zu verkosten, hat allen viel Spaß gemacht.

18 19 kidZ21 Keuschnig

Der weltweit tätige Geomorphologe Dr. Markus Keusch­nig (GEORESEARCH Salzburg und Uni Salz­burg) er­klär­te den Schülern, wie der Permafrost in den ark­ti­schen Gebieten und in den Alpen als „Gesteinskleber“ funk­tio­niert und zeigte in seinem Workshop Wenn Ber­ge bröckeln – Permafrost und alpine Na­tur­ge­fah­ren in beeindruckenden Bildern und Kurzfilmen, wie durch das Auftauen des Permafrostes Felsstürze und Hang­rut­schun­gen entstehen können. Zudem wurden den Schü­lern verschiedene alpine Gletscherformationen und die Auswirkungen des Klimawandels gezeigt, eine gu­te Vorbereitung auf die Reise ins Jamtal im Sommer!

18 19 kidZ21 Hamberger

Dr. Joachim Hamberger (Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg, Dozent an der Staatlichen Führungsakademie für Er­näh­rung, Landwirtschaft und Forsten in Lands­hut) ging der Frage nach: Was ist ein ökologischer Fußabdruck? Sehr anschaulich hat er den Schülern erklärt, welchen Ein­fluss der Wald hat, um unseren Ausstoß an kli­ma­schäd­li­chen Gasen zu kompensieren.

Der Insektenkundler Dr. Thomas Rettelbach zeigte in einem reich bebilderten Vortrag am Beispiel von Schmetterlingen, welchen Einfluss der Kli­ma­wan­del auf die Insekten haben kann. Ganz begeistert waren viele Schüler von den mitgebrachten Prä­pa­ra­ten, so konnten heimische Arten wie der Admiral einmal ganz aus der Nähe betrachtet werden.

Wie wichtig die Erneuerbaren Energien für die Zukunft sind, wie groß der Energievorrat im Erdinneren ist und welche Rolle Geothermie gerade hier bei uns im Landkreis spielt, stellte Dr. Willie Stiehler von der Energieagentur Südostbayern vor.

18 19 kidZ21 Gruppenfoto

B. Rutkowski

Sieben verschiedene Experten haben sich im Rahmen des fächerübergreifenden Jahrgangsstufenprojekts „KidZ21 – kompetent in die Zukunft“ mit allen Schülern der 8. Klassen in kleinen Gruppen mit dem Thema Klimawandel befasst.
Die Schüler konnten dabei aus einem bunten Angebot auswählen.

Die Diplombiologin Veronika Feichtinger (Regierung von Oberbayern und dort zuständig für Moorrenaturierung und Klimaschutzprojekte) erläuterte, wie wichtig die Moorrenaturierung im Klimaprogramm der Bayerischen Staatsregierung ist und erarbeitete mit den Schülern anschaulich nicht nur die Artenvielfalt im Moor, sondern zeigte auch die Wasserspeicherfähigkeit von Torf und die positiven Auswirkungen von Moorflächen auf den Klimaschutz durch die Kohlenstoff-Speicherfähigkeit.

Dr. Birgit Seeholzer ( Wirtschaftsförderung Chiemgau) bot einen gut besuchten Workshop zu Plastik und Alternativen an, in dem sie an verschiedenen Objekten die unterschiedlichen Plastik-Arten vorstellte und gemeinsam mit den Schülern Alternativen für ein Leben mit weniger Plastik diskutierte.

Klimafreundlichen Genuß – kreativ leicht und natürlich bot Marlene Berger-Stöckl
(Projektleiterin Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel) an. Dabei ging es um saisonale und regionale Produkte, warum ökologische Landwirtschaft für die Umwelt und für das Klima besser ist und wie man beim tägliche Einkauf ganz leicht das Klima schützen kann. Aus regionalen Bioprodukten einen leckeren Brotaufstrich herzustellen und zu verkosten, hat allen viel Spaß gemacht.

Der weltweit tätige Geomorphologe Dr. Markus Keuschnig (GEORESEARCH Salzburg und Uni Salzburg) erklärte den Schülern, wie der Permafrost in den arktischen Gebieten und in den Alpen als „Gesteinskleber“ funktioniert und zeigte in seinem Workshop Wenn Berge bröckeln – Permafrost und alpine Naturgefahren in beeindruckenden Bildern und Kurzfilmen, wie durch das Auftauen des Permafrostes Felsstürze und Hangrutschungen entstehen können. Zudem wurden den Schülern verschiedene alpine Gletscherformationen und die Auswirkungen des Klimawandels gezeigt, eine gute Vorbereitung auf die Reise ins Jamtal im Sommer!

Dr. Joachim Hamberger (Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg, Dozent an der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Landshut) ging der Frage nach: Was ist ein ökologischer Fußabdruck?
Sehr anschaulich hat er den Schülern erklärt, welchen Einfuss der Wald hat, um unseren Ausstoß an klimaschädlichen Gasen zu kompensieren.

Der Insektenkundler Dr. Thomas Rettelbach zeigte in einem reich bebilderten Vortrag am Beispiel von Schmetterlingen, welchen Einfluss der Klimawandel auf die Insekten haben kann. Ganz begeistert waren viele Schüler von den mitgebrachten Präparaten, so konnten heimische Arten wie der Admiral einmal ganz aus der Nähe betrachtet werden.

Wie wichtig die Erneuerbaren Energien für die Zukunft sind, wie groß der Energievorrat im Erdinneren ist und welche Rolle Geothermie gerade hier bei uns im Landkreis spielt, stellte Dr. Willie Stiehler von der Energieagentur Südostbayern vor.